Newsletter, 22. August 2021

Wenn nicht Du, wer dann? Wenn nicht jetzt, wann dann?

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Liebe besorgte Bürger*innen,

Die UNO, der Weltklimarat, das Bundesamt für Umwelt… Sie alle sagen uns: Wenn wir nicht sofort handeln, wird es weltweit zu Nahrungsmittelknappheit, Hungersnöten und sozialen Zusammenbruch kommen - auch in der Schweiz. Der CO2-Ausstoss muss massiv gesenkt werden.

Doch der Bundesrat tut so, als ob alles in Ordnung wäre. 

Wir fordern ihn auf, die Wahrheit zu sagen. Wir verlangen, dass er jetzt handelt. Um uns aus der Sackgasse zu führen, muss das politische System Bürger*innen-Versammlungen einsetzen. Wir fordern damit eine Demokratie, die in der Lage ist, uns aus dieser Krise zu führen. Dies ist ein absoluter Notstand.

Wenn der Bundesrat bis Ende September nicht auf diese einfachen, lebenswichtigen Forderungen reagiert, rufen wir jede*n prinzipientreue*n und friedliche*n Bürger*in auf, sich mit uns zu erheben.

Ab dem 3. Oktober werden sich jeden Tag Hunderte von Menschen, jung und alt, auf die Strassen der Zürcher Innenstadt setzen, bis gehandelt wird, um aus dieser Krise zu kommen. Schliesse Dich uns an

FINDE DEINE ROLLE

Komm nicht allein! Bring deine Freunde und Familie mit - um alles zu verändern, brauchen wir alle! 

Mit Liebe und Wut,

Marie, Anaïs, Verena, Jamie und Cinzia
Das nationale Newsletter Team


Kommende Veranstaltungen

Die Massenmobilisierung braucht dich! 

Bist du bereit, bei der Rebellion zu helfen? Wir suchen Leute, die uns beim Plakatieren und Flyern in der ganzen Schweiz helfen. Die nächsten Daten: 23. August in Zürich, 24. August in Basel, 25. August in Bern und Morges… und viele weitere!

Vorträge und Trainings

Vorträge darüber, warum wir auf das Aussterben zusteuern und was wir dagegen tun können, Training in gewaltfreiem zivilen Ungehorsam, Massenmobilisierungsveranstaltung….Die Vorbereitung für die Rebellion ist in vollem Gange!


Vergangene Aktionen

Mach es wie Sonja und halte ihnen die Wahrheit #UnderTheirNose!

Am 11. August kam die Mutter und Ärztin Sonja Hediger aus dem Waadtland nach Bern, um die Zusammenfassung des neuen IPCC-Berichts an den Bundespalast zu kleben. Sie fügte auch den Anfang der Schweizerischen Bundesverfassung und den letzten Aufruf vor der Rebellion hinzu, den die Rebellen im Juni an den Bundesrat gerichtet hatten. Nach 7 Seiten wurde sie von der Polizei unterbrochen, aber nicht gebüsst. Sie sagt, dass sie bis zur Rebellion jede Woche wiederkommen wird. Diese Woche wurden andere Menschen dazu inspiriert, das Gleiche in ihrer Stadt zu tun. 

Claras Prozess

Am 17. August wurde die 19-jährige Clara wegen “Nötigung” verurteilt, weil sie friedlich auf einer Brücke sass und von der Regierung eine Zukunft für sich forderte. Sie war eine der 250 Personen, die mehrere Stunden lang auf der Quaibrücke in Zürich sassen, und sie war die erste, die vor Gericht erschien. Die Rebellen werden weiterhin stolz die Gerichte dieses Landes überschwemmen und ihnen die gleiche Frage stellen: Welche historische Verantwortung haben die Gerichte, wenn die Regierung uns alle “zwingt”, zuzusehen, wie unser Planet verbrennt?


Internationale Nachrichten

Der Klimawandel ist weit verbreitet, schreitet schnell voran und intensiviert sich

Der neueste UN-Bericht ist eindeutig: Der Klimawandel ist da, er ist eine lebensbedrohliche Krise, und er wird durch fossile Brennstoffe verursacht.

Jetzt in Grossbritannien: Impossible Rebellion

Wir sind nicht die Einzigen, die rebellieren! Überall auf der Welt erheben sich Menschen wie du und ich, um ihre Regierungen aufzufordern, die Wahrheit zu sagen und zu handeln. Ab morgen, dem 23. August, werden entschlossene Bürger*innen die Londoner City in Aufruhr versetzen - und zwar ohne Enddatum. 


Eine Frage, eine Antwort

Hat die Schweizer Regierung nicht schon gehandelt?
Die Schweiz plant, ihre Netto-Kohlenstoff Emissionen bis 2050 auf Null zu reduzieren und damit das international vereinbarte Ziel zu erreichen, das uns eine Chance geben soll, die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Abgesehen von der Tatsache, dass diese Frist viel zu spät ist, um eine sichere und gesunde Zukunft für uns alle zu gewährleisten, hat die Schweiz immer noch keinen konkreten Plan, wie sie das Netto-Null-Ziel für 2050 umsetzen und erreichen will. Nicht gerade beruhigend, oder?